Seit dem 1. Juli 2008 haben Pflegebedürftige mit eingeschränkter Alltagskompetenz einen zusätzlichen Anspruch gegenüber ihrer Pflegekasse von bis zu 2400 Euro je Kalenderjahr, der zweckgebunden für Betreuungsleistungen im häuslichen Bereich abgerufen werden kann. In Anspruch genommen werden können neben Tages-, Nacht- oder Kurzzeitpflegeangeboten insbesondere Angebote durch qualitätsgesicherte niedrigschwellige Betreuungsangebote, in denen freiwillige Helferinnen und Helfer unter fachlicher Anleitung die Betreuung in Gruppen oder im häuslichen Bereich übernehmen.

Zuständig für die Anerkennung der Angebote in Nordrhein-Westafalen ist die Bezirksregierung Düsseldorf . Die Website der Bezirksregierung Düsseldorf bietet ausführliche Informationen für Nutzerinnen und Nutzer sowie Trägern niedrigschwelliger Hilfe- und Betreuungsangebote für Pflegebedürftige in Nordrhein-Westfalen.

Darüber hinaus leisten auch die Demenz-Servicezentrem einen Beitrag zur Qualifizierung und Vernetzung ehrenamtlich/ freiwilliger und professioneller Akteure sowie nachbarschaftlich engagierter Bürgerinnen und Bürger. Sie unterstützen und begleiten insbesondere Initiatoren niedrigschwelliger Hilfe- und Betreuungsangebote sowie Initiativen zur Weiterentwicklung nachbarschaftlichen Engagements. Darüber hinaus bieten sie in Kooperation Qualifizierungsmaßnahmen an oder unterstützen Fortbildungsträger, Leistungsanbieter und andere bei der Konzipierung und Durchführung von Qualifizierungsmaßnahmen. Weiterhin initiieren oder begleiten sie die regionale und überregionale Vernetzung aller Beteiligten in enger Kooperation und Abstimmung mit anderen Akteuren.

Sie haben Fragen zu anerkannten niedrigschwelligen Hilfe- und Betreuungsangeboten nach §45b SGB XI, Fragen zur Umsetzung und zum Anerkennungsverfahren bei der Bezirksregierung Düsseldorf?

Dann nehmen Sie Kontakt zu uns auf, wir beraten sie gern.